Simon & Garfunkel – The Sound Of Silence

Songtext

Hello darkness, my old friend
I’ve come to talk with you again
Because a vision softly, creeping
Left its seeds while I was, sleeping
And the vision, that was planted in my brain… still remains
Within the sound of silence
In restless dreams I walked alone

Narrow streets of cobblestone
‚Neath the halo of a streetlamp
I turned my collar to the cold and damp
When my eyes were stabbed by the flash of a neon light
That split the night
And touched the sound, of silence
And in the naked light I saw

Ten thousand people maybe more
People talking without speaking
People hearing without listening
People writing songs, that voices never shared
No one dared
Disturb the sound, of silence
„Fools,“ said I, „You do not know

Silence like a cancer grows“
Hear my words that I might teach you
Take my arms that I might reach you“
But my words, like silent raindrops fell
And echoed, in the wells, of silence
And the people bowed and prayed

To the neon god they made
And the sign flashed out its warning
In the words that it was forming
And the sign said, „The words of the prophets are written on the subway walls,
And tenement halls“
And whispered in the sounds, of silence“

 

Übersetzung

Hallo Dunkelheit, alter Freund!
Ich bin gekommen, um mal wieder mit dir zu reden.
Denn heute Nacht, da hatte ich wieder einen dieser Träume.
Ja, so eine Art Vision, die sich seitdem wie ein Bild fest in mein Gehirn eingepflanzt hat
und jetzt dort weiterlebt … im Klang der Stille.

In meinen unruhigen Träumen, da lief ich ganz alleine durch enge Gassen mit Kopfsteinpflaster.
Und im Schein einer Straßenlampe (dort), da zog ich meinen Kragen hoch, denn es war nass … und kalt.
Und plötzlich, wie ein Blitz, wurden meine Augen geblendet von einem dieser grellen Neonlichter,
das die Nacht zerteilte und mitten hinein stach: In den Klang der Stille.

Ja, und in diesem nackten Licht, da sah ich auf einmal Zehntausende von Menschen, vielleicht auch mehr.
Lauter Leute, die redeten, ohne irgendetwas zu sagen.
Leute, die zwar zuhörten, ohne aber dabei auch nur das Geringste zu verstehen.
Leute, die Songs schreiben, die niemals jemand singt.
Und niemand, kein Einziger wagte es, ihn zu stören: Den Klang der Stille.

„Ihr Narren“, sagte ich.
„Wisst ihr denn nicht, dass das Schweigen wächst wie ein Krebsgeschwür!
Hört mir zu, denn ich könnte euch vielleicht etwas lehren.
Nehmt meine Arme, denn dann könnte ich euch vielleicht irgendwie erreichen.“
Doch meine Worte, die fielen einfach nur wie lautlose Regentropfen zu Boden und verhallten in einem einzigen tiefen Krater der Stille.

Stattdessen fingen die Leute an sich zu verneigen und ihn anzubeten, ihren Neongott, den sie sich selbst erschaffen hatten.
Und in dessen grellen Schein, da formte sich auf einmal ein Zeichen als Warnung und zwar genau in den Worten, aus denen sie ihn selbst geformt hatten, ihren Gott!
Und das Zeichen, das sagte, dass die Worte der Propheten genau dort zu lesen seien, an den Hochhäusern und den U-Bahn-Mauern.
Worte … geflüstert … im Klang der Stille.

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